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B (U-17) – Kreisliga war leider eine Nummer zu groß

Nach 1 Jahr geht es leider wieder zurück in die Kreisklasse

Als Aufsteiger war unser Ziel in der Kreisliga-Saison 2017/2018  klar definiert: Der Klassenerhalt. Das Auftaktprogramm war allerdings sehr schwer. Dennoch, BOL-Absteiger  SG Raubling/Großholzhausen/Nicklheim trotzte man gleich mal ein 1:1 ab und beim 1:3 gegen den Top-Favoriten SB Chiemgau-Traunstein (der am Ende auch mit 18 Punkte Vorsprung ganz klar Meister wurde) gab man eine sehr gute Figur ab. Und als man bei der JFG FC Bavaria Isengau ein 2:2 holte, schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Dann setzte es aber leider mehrere Niederlagen, teils knapp, teils unglücklich. Highlight der Vorrunde was sicher der spektakuläre 4:3 Heimsieg gegen den TSV 1860 Rosenheim, bevor ein 0:4 beim SBR die Vorrunde beendete. Auf einem Abstiegsplatz, aber noch immer mit allen Chancen auf den Klassenerhalt, ging es in die Winterpause. Zu diesem Zeitpunkt war aber schon erkennbar, wo unser Manko lag. Selbstkritisch betrachtet war dieses in der Offensive zu suchen, was sich in der Rückrunde leider noch wesentlich deutlicher zeigen sollte. Zunächst musste man aber mit Beginn der Rückrunde mit einer extremen Vielzahl an verletzten und kranken Spielern kämpfen, so dass es auch Spiele lediglich mit einem 11er oder 12er Kader gab. Nachdem uns in der Winterpause ein Torhüter „abhanden kam“  und der zweite Keeper auch noch mit einer Dauerverletzung als Hiobsbotschaft aufwartete, bedeutete dies, es musste ein Feldspieler ins Tor – und zwar dauerhaft für die gesamte Rückrunde! Und das in der Kreisliga - eigentlich der Wahnsinn. Und so wechselten sich Jakob Gaa und Tobi Gschwandtner auf der Position des Torhüters ab. Beide machten aber Ihre Sache dennoch sehr gut, begingen so gut wie kaum Fehler, aber letztendlich fehlten uns diese Spieler dann wiederum als Feldspieler und wir waren immer wieder gezwungen unsere Aufstellung umzustellen. Dennoch kämpften unsere Jungs und gaben alles was möglich war. (abgesehen vom Maxlrainspiel). Bemerkenswert auch, in sage und schreibe 7 Rückrundenspielen gab es  2x ein 2:0 und  5x  ein 2:1. Leider war hiervon sechs Mal der Gegner der Sieger und wir nur ein einziges Mal! Entweder war es unsere schlechte Chancenauswertung oder die nicht vorhanden Chancen. So viele knappe Niederlagen, zudem auch noch  „garniert“  mit viel Pech am „Stiefel“, zehrten dann schon mal am Nervenkostüm des ein oder anderen Spielers. Verständlich. Und so wurde die Luft in puncto Klassenerhalt immer dünner. Und als dieser dann letztendlich leider doch durch die Heimniederlage gegen Hochstaufen fix war, zeigten unsere Jungs im Spiel gegen den SBR (sicher auch motiviert durch den ein oder anderen ex TuS-ler beim Gegner) trotzdem nochmal, zu was man auch im Stande sein kann. Ein 2:2 nach einem 0:2 Rückstand und eine tolle spielerische Leistung, stellten schon bei manchem Zuschauer die Frage, ob es sich beim TuS-Team wirklich um einen Absteiger handelt. Und auch im eigentlich bedeutungslosen letzten Heimspiel bezwang man Neumarkt/St.Veit noch mit 3:2 in der Schlussphase. Respekt und charakterlich eine tolle Sache!   Was waren nun in Summe die Faktoren, dass der Klassenerhalt doch nicht erreicht wurde? Zum einen die angesprochene begrenzte Qualität im Sturm (lediglich 25 Tore in 22 Spielen – waren zu wenig), das extreme personelle Verletzungs- und Krankheitspech und auch das Pech oder fehlende Glück bei „engen“  Spielen. Die Kreisliga, mit Ihrer Vielzahl an JFG´s und Spielgemeinschaften, die teils einer Landkreisauswahl nahe kamen, war für unseren immer noch eigenständigen Dorfverein in dieser Saison einfach eine Nummer zu groß. Besonders hervorzuheben ist noch Fabi Dodl, der meist als Verteidiger oder Mittelfeldspieler agierte, aber mit 11 Toren in 22 Spielen in der Liga den 7. Platz in der Torschützenliste einnimmt. Ebenfalls ein großes Lob an alle B-Jugend-Spieler, die sich immer wieder bereit erklärt haben, der personell sehr dünn aufgestellten A-Jugend oft zu helfen und somit so manche Doppelbelastung auf sich nahmen. Dank auch an alle Eltern für Ihre Fahrdienste und den Waschdienst der Trikots. Wie geht es nun weiter? Das Trainerteam Michi Huber, Stefan Gschwandtner und Lisa Wittmann bleibt auch in der neuen Kreisklassen-Saison 2018/2019 der B-Jugend treu. Diesmal dann mit anderen Gegnern, was sicher auch interessant und reizvoll ist und vor allem nicht mehr mit der Belastung der extrem weiten Auswärtsfahrten, die in der abgelaufenen Kreisliga-Saison mit bis zu 160 km für ein Spiel (teils auch noch während der Woche am Abend) zu Buche schlugen. Trainingsauftakt der „neuen B-Jugend“ wird dann in der letzten Schulwoche, vor den Ferien, am Dienstag, den 24.07.2018 sein.